đïžFeldberg Talstationâ Felsenwegâ BĂ€rental

Aufstieg in Richtung Seebuck
Wilde Pfade am höchsten Schwarzwaldberg, ursprĂŒnglicher Bannwald, spektakulĂ€re Blicke auf einen eiszeitlichen Karsee und entspannter Ausklang mit Bahnanschluss. Wir starten an der Talstation am Feldberg und nehmen Kurs auf den Seebuck. Der Weg zieht gleich zu Beginn an und fĂŒhrt uns stetig bergauf durch dichten Bergwald. Schritt fĂŒr Schritt gewinnen wir an Höhe, lassen den Trubel hinter uns und tauchen in eine ruhige, alpine Umgebung ein. Der Anstieg fordert, belohnt aber frĂŒh mit frischer Höhenluft und ersten weiten Blicken zwischen den BĂ€umen.Bannwald Feldseewald
Schon bald erreichen wir den Bannwald Feldseewald, einen Bereich, in dem sich die Natur frei entfalten darf. Wir wandern ĂŒber schmale Pfade, vorbei an umgestĂŒrzten StĂ€mmen und moosbedeckten Wurzeln. Der Wald wirkt urwĂŒchsig und ursprĂŒnglich, jeder Abschnitt erzĂ€hlt von natĂŒrlicher VerĂ€nderung. Unser Weg schlĂ€ngelt sich achtsam durch dieses sensible Gebiet und vermittelt eindrucksvoll, wie dynamisch ein unbeeinflusster Wald sein kann.Tote BĂ€ume am Felsenweg
Am Felsenweg verĂ€ndert sich die AtmosphĂ€re spĂŒrbar. Wir wandern vorbei an zahlreichen abgestorbenen BĂ€umen, deren helle, entrindete StĂ€mme wie Skulpturen aus dem Waldboden ragen. Dieses Bild ist kein Zufall: In den hochgelegenen Bereichen rund um den Feldberg wirken StĂŒrme, lange Schneelagen, KĂ€lte und natĂŒrlicher SchĂ€dlingsbefall besonders stark. Da es sich hier um geschĂŒtzte WaldflĂ€chen handelt, greift der Mensch kaum ein, sodass abgestorbene BĂ€ume stehen bleiben dĂŒrfen. Sie sind Teil eines natĂŒrlichen Kreislaufs und bieten Lebensraum fĂŒr Insekten, Pilze und Vögel. Die offene Waldstruktur lĂ€sst viel Licht auf den Boden fallen und macht diesen Abschnitt zugleich rau, ursprĂŒnglich und faszinierend.Aussicht auf den Feldsee
Plötzlich öffnet sich der Blick und der Feldsee liegt tief unter uns. Wir bleiben stehen und schauen hinab auf das dunkle Wasser, eingerahmt von steilen FelswĂ€nden. Die Perspektive von oben verleiht dem See eine besondere Tiefe und Ruhe. Dieser Aussichtspunkt zĂ€hlt zu den eindrucksvollsten Momenten der Tour und lĂ€dt dazu ein, die Stille und die Landschaft bewusst aufzunehmen.SchutzhĂŒtte beim Rufenlochweg
Weiter unten erreichen wir die SchutzhĂŒtte am Rufenlochweg. Sie bietet einen geschĂŒtzten Platz fĂŒr eine Pause und einen Moment des Durchatmens. Wir lassen den bisherigen Weg Revue passieren, bevor wir den Abstieg fortsetzen. Die Umgebung wirkt nun sanfter, der Pfad breiter, und der Wald begleitet uns mit gleichmĂ€Ăigem Rhythmus talwĂ€rts.Bahnhof von BĂ€rental
Der letzte Abschnitt fĂŒhrt uns hinunter nach BĂ€rental. Die Wege werden flacher, erste HĂ€user tauchen auf und der Ăbergang von Natur zu Siedlung wird spĂŒrbar. Am Bahnhof endet unsere Wanderung, die alpine Höhen, wilde Waldabschnitte und eindrucksvolle Ausblicke miteinander verbunden hat. Wir blicken zurĂŒck auf eine abwechslungsreiche Route, die den Feldberg von seiner stillen und ursprĂŒnglichen Seite zeigt.Diese Tour wurde am 18.07.2025 von einer realen Person erwandert, fotografiert und beschrieben. Die GPS-Daten der Fotos wurden vor Ort erfasst und dienten zur exakten Rekonstruktion der Route.
Tourensteckbrief
- â°ïžAnspruchsvoller Berg-Streckenweg
- đȘ§Beschilderung durchgehend vorhanden
- đ§łTouristspot:ââââ
- đLĂ€nge: 10.02 km
- âWanderzeit: 2h 16min
- đ¶Geschwindigkeit: 4.42 km/h
- âïžBergauf: 154 m (ca)
- âïžBergab: 480 m (ca)
- âŹïžHöchster Punkt: 1386 m
- âŹïžTiefster Punkt: 910 m
- đșïžLand: Deutschland
- đRegion: SĂŒdschwarzwald
- đAufrufe: 33
- đ„
Entspannt wandern â mit Deutschlandticket erreichbar
đ đZur BahnauskunftDie An- und Abreise ist unkompliziert möglich: Die Buslinie 7300 verkehrt stĂŒndlich vom Bahnhof Titisee zur Talstation am Feldberg. Vom Bahnhof BĂ€rental geht es anschlieĂend bequem zurĂŒck - entweder mit der Bahnlinie S1 Richtung Titisee/Freiburg oder erneut mit der Buslinie 7300.
GPS-Wanderkarte ON+Offline
Interaktive Karte mit allen Wanderwegen, SehenswĂŒrdigkeiten und wichtigen Standorten der Region. Die Karte ist zoombar, verschiebbar und enthĂ€lt Marker mit weiteren Informationen zu den einzelnen Orten. Zudem kann sie mit dem GPS des Handys verbunden werden, um in Echtzeit anzuzeigen, an welcher Stelle des Wanderwegs man sich gerade befindet. Dies funktioniert auch Offline, wenn sich die Karte noch im Browsercache befindet.
Höhenprofil der Wanderung
Das interaktive Diagramm zeigt die Höhenmeter entlang des Wanderwegs. Durch Verschieben des blauen Pfeils wird die zugehörige Höhenlage auf der Karte ĂŒber einen roten Pfeil angezeigt.




